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NEWS | 17MAR2016

Adoptieren "leicht" (?) gemacht

"Alex" - ein ukrainischer Straßenhund"Alex" - ein ukrainischer StraßenhundEines unserer Vereinsmitglieder hat sich entschlossen, wieder einen Vierbeiner in ihr Leben zu lassen. Es gibt jeden Tag unzähligen Posts über Hundis die dringend ein Heim suchen und für die es aufgrund ihrer Prognose schwierig wird, Adoptanten zu finden. Daher hat sich unser Mitglied ganz bewusst für einen Hund mit gesundheitlichen Problemen bzw.  Handicap entschieden Soweit, so gut!

Also stöberte sie im Netz, und fand bei einem Verein, der sich um die extremsten Fälle der Hunderettung kümmert, eine Notnase, die noch viele OP’s über sich ergehen lassen muss, bis diese wieder ein normales Hundeleben führen kann.

Anfrage von uns an den Verein – Antwort: Das Tier ist vergeben, bleibt auch in der Nähe der operierenden Klinik. OK (nicht) gut, aber man/frau muss diese Entscheidung akzeptieren! Auf selber Seite ein weiteres Hundi, das ebenfalls eine schwere Verletzung am Bein hat und Hilfe braucht.

Erneute Anfrage an den Verein! Von dort Rückfragen zur Person des Adoptanten, des Umfeldes, nach weiteren Zwei oder Vierbeinigen Familienmitgliedern – ist alles ja kein Thema, und völlig üblich.

Antwort vom Verein – der ausgeguckte Hund, jagt Katzen!

Ok, ist für einen Straßenhund so ungewöhnlich nicht. Unser Mitglied hat entsprechende Erfahrungen wie man/frau eine Familienzusammenführung der etwas anderen Art vollzieht. Expertise erworben durch einen ukrainischen Straßenhund names "Alex", der gehandicapt bei ihr eine neues Zuhause fand und der Katzen „zum fressen“ gern hatte. Katz und Hund haben später in einem Körbchen geschlafen – also aus unserer Sicht, KEIN Hinderungsgrund.

Antwort vom Verein – es müssten noch Tiere im neuen Zuhause sein – wie verweisen auf die Katzen.

Der Verein lässt sich Fotos vom Haus und Umgebung senden – haben wir brav gemacht.

Antwort vom Verein – der Zaun ist zu niedrig! Aha… das Grundstück unseres Mitgliedes ist mit einem 3 Meter hohen Zaun umgeben, und es dürfte schwierig werden für einen an den Beinen verletzten Hund, diesen zu überwinden.  Es gab weiteres hin und her…….

Vor Freude überschäumend schreibt mir unser Mitglied am 12.02. „Stell Dir vor, ab dem 18.02.2016 bin ich wieder Hunde Mama, ich kann es noch gar nicht fassen“.

AlexAlex

Wer unser Mitglied kennt weiß was jetzt folgt:  Das volle Programm - also Geschirr / Halsband / Leine kaufen, schon mal Futter vorgekocht und portionsweise eingefroren. Körbchen geordert und mit Namen besticken lassen… Ähnliches gilt für die Ausstattung des Autos, damit das Tierchen auch viel Platz und allen Komfort bei gelegentlichen Mitfahrten genießt. Wie damals bei "Alex", dem ukrainischen Straßenhund!

Zaunkontrolle – ob auch wirklich alles dicht ist, und es kein Schlupfloch gibt, durch das das Hundi türmen könnte. Schilder mit „TÜR ZU“ anfertigen lassen und überall dort angenagelt, wo es vielleicht eine offene Tür geben könnte.

Am 16.02. vorsichtige Nachfrage beim Verein ob es bei dem vereinbarten Übergabe-Termin wirklich bleibt!  Antwort vom Verein: Ja natürlich, alles ist gebucht, alles ist klar!

Am 17.02. gegen Mittag erreicht unser Mitglied die Nachricht, das Hundi kommt NICHT!!! Es gäbe einen anderen Hund, der viel dringender ausreisen müsse. Außerdem sei das Hundi, das sie ausgeguckt habe ja auf perfekten Pflegestelle, sodass es auch jederzeit später ausreisen könnte.  Auf die Frage, wieviel später denn später sei – Antwort vom Verein „in 3 Wochen“… das wäre der 10.März gewesen.

Bis heute (17März2016) keine weiteren Infos vom Verein, ob das Hundi noch kommt, wie der Allgemeinzustand ist. Nichts, aber auch gar nichts! Kann natürlich alles an der Arbeitsbelastung liegen, denn es gibt einen weiteren Notruf auf den Seiten des Vereins, jedoch die Vorgänge um dem Übergabetermin sprechen eine andere Sprache.

Der Verein wusste im Übrigen, dass unser Mitglied 3 Wochen ab Ankunft des Hundis Urlaub eingeplant hatte, damit die Eingewöhnung des neuen Familienmitglieds in Ruhe erfolgen konnte. Alles Makulatur! 

Was sagen wir dazu???  Sind wir nun mal wieder um eine (schlechte) Erfahrung reicher und konstatieren- seriöser Tierschutz sieht anders aus!

Unser Mitglied ist natürlich entsprechend gefrustet und es könnte gut sein, dass sie sich aus Enttäuschung zurückzieht, und dadurch eine Notnase eben nicht in ein Traumzuhause ziehen kann, sondern in irgendeinem Shelter dieser Welt vergammelt.

In diesem Sinne - bleiben Sie uns gewogen!

 

 

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