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2008 Rettung unserer Namensgeberin

Manchmal funktioniert ja auch etwas!!! - Gestern bin icFinchen im Auffanglager in der UkraineFinchen im Auffanglager in der Ukraineh hier über den Aufruf "Notfelle" auf die Site von: xxx gestoßen. Habe ein wenig auf deren Seite gestöbert und bin bei "Finchen" hängen geblieben.

Das Team von  xxx gibt folgende Info zu ihr:

[Auszug]
" Finchen ist eine 2-jährige Schäferhundmixhündin. Sie wurde vor einem Jahr von Passanten ins Tierheim Lviv (Ukraine) gebracht. Keiner kann sagen, was diese Hündin erlebt hat, aber es muss schrecklich gewesen sein. Seit dieser Zeit kauert sie so in der Ecke wie auf diesem Foto. Sie lebt mit noch drei Hunde zusammen in einem Zimmer, aber sie vertraut keinem. Sie lebt in ihrer Starre" [/Auszug Ende]

Bei meinen Recherchen über "Beschwichtigungssignale" (calming signals) beim Hund, bin ich vor Wochen auch auf die Site von:

http://www.animal-learn.de/

gestolpert. Dort gibt es einen Artikel über einen ähnlichen Fall ( "Rosie"). Dachte ich mir, ich schreib mal kurz ne Mail - vielleicht können die von animal-learn ja mit Rat unterstützen. Gestern Abend erhielt ich dann die Info, dass "Finchen" zu animal-learn kommen kann, sie somit einen Platz hier in Deutschland hat. Jucheeeeeee..... Was ich nicht wusste, dass parallel zu mir auch schon jemand anderes Kontakt zu animal-learn aufgenommen hatte.
Lange Rede, kurzer Sinn - wir haben eben alle miteinader telefoniert, und sehen zu, dass wir "Finchen" so schnell wie möglich aus Lviv nach Bernau bekommen.
Aktuell finde ich gerade die Möglichkeiten heraus, "Finchen" mit einem Lufthansa Flieger von Krakau nach München zu bekommen (wozu arbeitet man/frau an der Quelle). Aber sie wird heute schon mal auf die Krankenstation des Tierheims verlegt und auf ihre Ausreise vorbereitet.

Ach ja - und eine Patenschaft für "Finchen" habe ich natürlich auch übernommen...

Ich halte euch auf dem Laufenden!

DOKUMENTATION einer AUSREISE

- bitte von unten nach oben lesen! - DANKE


26.09.2008 || "Finchen" ist in Bernau gelandet!

Heute kann ich verkünden, dass "Finchen" heile in Bernau angekommen ist. Ihr Transport erfolgte separat am 19.08. mit einem Sprinter der Firma FFB Fahrdienst für Behinderte, aus Saarbrücken.

Vormittags gegen 11.00 ging es ab Reitwein (Nähe Frankfurt/Oder) - pünktlich um 19.30 Uhr konnten wir die Ankunft in Hallbergmoos (Nähe Flughafen München) verzeichnen.

Dann hat eine Mitstreiterin von netzwerk-finchen die kostbare Fracht übernommen - Kerstin ist um 22.00 Uhr in Bernau, bei "Häuser der Hoffnung" gewesen.

Sie haben dann zunächst die Reisebox in das neue Zimmer von "Finchen" abgestellt - die sich erste einmal nicht aus der Box heraus getraut hat. Eigentlich wollte Kerstin die Box gleich wieder mitnehmen, da diese ein freundliche Leihgabe unserer Kollegen von Lufthansa Cargo ist. Aber alles locken nütze nichts...

Somit hat Kerstin die Box, Box sein lasen und ist wieder zurück nach München gefahren. Den Sprinter hat sie dann am Samstag wieder nach Saarbrücken überführt, ist in einen Flieger der Air Berlin gehüpft und war um 16.00, platt aber glücklich wieder zu Hause.

Kerstin wird am kommenden Wochenende erneut nach Bernau fahren und die Box holen - und dann.... werden wir sicher einen Bericht von ihr bekommen, wie es "Finchen" so geht und hoffentlich auch ein paar Fotos.



06.09.2008 || Es ist geschafft!!! Unser Transport ist auf großer Reise!

Mit 2 Std. delay konnten wir am Donnerstag 04.09. die Sachspenden die sich am Flughafen Dortmund und in Dortmund/Deusen angesammelt hatten, verladen.

In letzter Minute quasi ist es einem Mitglied von netzwerk-finchen gelungen eine Waschmaschine aufzutreiben. So gingen dann ex DTM neben einem Kühlschrank, auch besagte Waschmaschine und ein Trockner auf den Weg. Natürlich sind wir vorher noch ausgeschwärmt und haben entsprechend Waschpulver organisiert - ich denke so ca. 50 kg dürften an Bord gewesen sein.

Begleitet von Hunde/Katzenfutter, ca. 20 Säcken mit Bettwäsche, Handtüchern, Kissen und ungezählten Mengen von Näpfen, Leinen, Halsbändern etc. - einer der Hundis muss demnächst "Mona" heißen... ;-)) Denn es befand sich unter den Spenden auch ein schickes Strasshalsband mit diesem Namen.... *grins*

"Unser" Sprinter ist gestern von Saarbrücken nach Frankfurt überführt worden, bereits am Abfahrtort war das Auto zu einem drittel gefüllt. Auf der Lufthansa Basis am Tor 21 & Tor 23 wurde dann der Rest eingeladen - sodass auch dieses Auto fast voll ist.

Heute Vormittag hat dann unsere Fahrerin den Wagen nach Essen gebracht, wo er von Xxx in Empfang genommen wurde.

Und nun (seit "high noon“) - sind sie auf dem Weg zurück nach Reitwein (Nähe Frankfurt/Oder) - dort müssen die Sachen dann gezählt, gewogen und neu verpackt werden. Montag geht’s dann zum Zoll, sodass die die Reise Richtung LVIV dann am Dienstag 09.09. weitergeht.

Geplant ist, dass die Grenze Polen/Ukraine am 10.09. morgens passiert werden soll - ab da, werden wir nur noch spärliche Informationen erhalten, denn telefonieren aus der Ukraine ist schweineteuer. Xxx hat zugesichert uns mittels SMS auf dem Laufenden zu halten.

Tja - jetzt heißt es DAUMEN DRÜCKEN, das der Transport gröblichst unbehelligt in die Ukraine einreisen kann.

by the way - der Tierarzt vor Ort hat unserem "Finchen" bescheinigt, dass sie reise/transportfähig ist.



01.09.2008 ||  Jetzt geht’s in den Endspurt!

Eine Kollegin aus dem Bereich www.netzwerk-finchen.org hat sich bereit erklärt, die letzte Etappe zu fahren.

Zwar werden die anderen Hunde bereits ab dem 16.09. auf ihre neuen Plätze verteilt, aber "Finchen" darf bei Xxx bleiben und sich von den Strapazen der Reise erholen.

Am 19.09. ist dann ihr großer Tag - morgens geht es los ab Frankfurt/Oder - gegen 16.00 Uhr wird der Transport in Hallbergmoos erwartet. Das ist in ganz in der Nähe des Flughafen München. Dort übernimmt dann unsere Kerstin und bringt "Finchen" zu "Häuser der Hoffnung e.V." nach Bernau.
Natürlich wird Kerstin auch ein paar Fotos machen, sodass wir mit neusten Bildern von "Finchen" ab dem 20.09. rechnen können. Werde ich natürlich umgehend veröffentlichen!

Bis es soweit ist, sammeln wir noch fleißig weiter diverse Sachspenden. Meine Garage ist bis ans Dach voll - sodass wir am 04.09. mit 2 Autos die Sachen zum Verladeort transportieren müssen.

Wir haben in Dortmund jetzt 2 Verladestellen, einmal am Flughafen Dortmund und eine weitere in Dortmund/Deusen. Dort ist ebenfalls eine Garage voll mit Sachspenden und darüber hinaus, steht dort 5kg Wäschetrockner der gespendet wurde. Eine gebrauchte aber funktionstüchtige Waschmaschine ist aber immer noch nicht in Sicht...!

"Unser" Sprinter wird am 05.09. von Saarbrücken nach Frankfurt überführt - wie ich hörte, werden bereits am Abfahrtort diverse Dinge im Sprinter sein.

Nach der Beladung in Frankfurt, geht’s dann am 06.09. weiter nach Essen - gegen 11.00 Uhr wird dann das Fahrzeug an Xxx übergeben.

Tja - und dann reisen sie mit "Sack & Pack" ab dem 08.09. in die Ukraine, nach Lviv.

Da die Kommunikation mit LVIV noch schleppend läuft, hoffen wir, dass unserer gespendeter Rechner - samt allem Kram der dazu gehört - ein wenig hilft, diese zu verbessern.

Ansonsten ist quasi "Däumchen drehen" angesagt und hoffen, dass alles gut geht - denn Xxx und ihre Leute werden nicht vor dem 16.09. in Deutschland zurück erwartet.

Wobei eigentlich klar ist, dass wir unsere Sammelaktion nicht stoppen, im Gegenteil - wir werden weiter alles zusammen raffen, was nötig ist. Der nächste Transport soll im Dezember gehen.

Da wir nicht wissen, was noch alles benötigt wird, haben wir beschlossen, dass wir uns ab Abreise ein wenig mehr auf Geldspenden konzentrieren. Vor dem Hintergrund das jeder "Fünfer" hilft, ist das vermutlich die bessere Alternative - als sich jetzt schon wieder alle Garagen voll zu machen.

Obwohl... Dezember ist ja auch nicht mehr so lange hin...!



27.08.2008 || Was gibt’s Neues?

Nachdem nun klar ist, das "Finchen über Land kommt - haben wir uns auf Spendenakquise konzentriert.


Im Moment sind wir gerade dabei zu planen, wie wir "Finchen" nach Bernau zu "Häuser der Hoffnung e.V." bekommen, und das möglichst schonend. Ihre "estimate time of arrival" ist für den 16.09. morgens vorgesehen. Dann wird sie bei Xxx in Frankfurt/Oder sein. Xxx hat dort einen kleinen Bauernhof, dort können alle erst einmal verschnaufen.

Hab ich eigentlich schon mitgeteilt, dass A L L E Notfälle vom Verein xxx die Ukraine verlassen können??? Insgesamt finden 23 Hunde ein neues Heim, teilweise werden sie von anderen Tierheimen übernommen, für einige gibt’s eine Pflegestelle und wieder andere können gleich zu ihren Familien ziehen.

Unsere Sachspenden Sammelaktion läuft auch ganz gut - sodass sich mittlerweile die eine oder andere Garage füllt. Wobei wir uns natürlich jetzt schon fragen, wie lange wird das reichen????

Die Hilfstransporte sind so geplant, dass ein Auto am

04.09.2008 ab DORTMUND fährt, und ein weiters am
05.09.2008 ab FRANKFURT.

Wie das so ist, nachdem wir "Finchen" quasi in "trockenen Tüchern" haben, erreichen uns natürlich auch die ein oder andere Nachfrage zu anderen Tieren... Die stelle ich dann extra vor...!

Und jetzt ? - treiben wir erst einmal einen Fahrer auf, der "Finchen" ab 17.09. bei Xxx abholt, denn wie es der Teufel will, sind alle vom Netzwerk Finchen  in der Anreisewoche beruflich total eingespannt - keine kann sich Urlaub nehmen/leisten. Somit fallen wir als eventuelle Fahrerinnen aus..... - ich halte euch auf dem Laufenden!



18.08.2008 || Es geht über Land!

Wir haben uns entschlossen, "Finchen" über Land reisen zu lassen - auch wenn es dann weitere 14 Tage dauert bis sie hier ist! Sie weiß ja nix von "ihrem Glück"...

Alle Energie steckt: www.netzwerk-finchen.org
jetzt in der Unterstützung von Xxx, damit der Transport auch finanziert werden kann, sind weitere Spendengelder erforderlich.

Darüber hinaus gibt es ein Wunschliste der Dinge, die dringend vor dem Winter benötigt werden - hier ein Auszug:

- Decken, Bettwäsche, Handtücher, Plastikkörbe (auch Kinder Badewannen und Waschkörbe) in rauen Mengen.
- Näpfe, Halsbänder, Leinen, Transportboxen
- Wintermedikamente, wie Antibiose gegen Husten, Schnupfen Heiserkeit, aber auch Breitband.
- Fettsalben gegen Liegeschwielen.
- Schmerzmedikation gegen Arthrosen und steife Gelenke. ( Rimadyl, Metacam usw.)
- Antibiotische Ohrensalben ( z.B. Otomax), Antibiotische und/oder cortisonhaltige Augensalben.( z.B. Isoptop)
- Cortisoncremes ( Hydrocortisel zB)
- Chloramphenicolspray oder haltige Tinkturen
- Cortison 5 mg und 50 mg
- Selbstklebende Verbände, Zinkspray Verband
- Wundauflagen, Mull etc.
- Nekrolitansalbe, Lebertranzinksalbe!!, Puder, am besten Antibiotisch.
- Desinfektionsmittel für Mensch, Tier und Räumlichkeiten.
- Eine Pumpe für den Brunnen, da kein fließend Wasser vor Ort.
- Isomaterial für die Hütten, auch Dachpappe.
- Maschendrahtzaun, verzinkt.
- Wurmkuren und Parasiten Spot-Ons.
- Flohhalsbänder alle Größen
- Neue Ketten, die alten sind morsch
- Klemmlampen, jede Menge und aller Art
- Waschmaschine, Trockner
- Kettensäge, größeres Kaliber

An dieser Stelle:

Wer etwas von o.g. Dingen zur Verfügung stellen kann/möchte, wende sich an folgende Email Adresse:

operations@netzwerk-finchen.org

Es fehlte ein weiterer Transporter, denn es können mehr Tiere "ausreisen" als erwartet, darüber hinaus ein PC, damit die Kommunikation mit LVIV/Ukraine aufrecht erhalten bleibt.

Wir konnten helfen!

Der PC ist organisiert, das Fahrzeug wurde uns von FFB-Fahrdienst für Behinderte in Saarbrücken kostenlos zur Verfügung gestellt.

"Unser Sprinter" wird zwischen dem 03.09. und 05.09. von
SAARBRÜCKEN nach FRANKFURT fahren.

Am 05.09. erfolgt die Abreise von FRANKFURT nach BERLIN. Ankunft in Berlin wird für den 06.09.2008 erwartet.

Eventuelle Sachspenden könnten daher auf dem Weg nach Berlin zugeladen werden.

 



14.08.2008 || 19.00

HIOB lässt grüßen...

Selbst wenn "Finchen" in München ohne Probleme einreisen könnte, wissen wir nicht, wie die Abfertiger in Polen das sehen. Wenn die sich stur stellen, steht „Finchen“ vielleicht in Krakau und wird gar nicht erst ins Flugzeug gelassen...

Darüber hinaus haben wir am 12.08. Abend erfahren, dass es wohl immer noch ein Problem mit dem Transport über Land gibt. Auch hier kann es sein, dass die "Finchen" an der Grenze Ukraine/Polen erst gar nicht einreisen lassen.

Ferner sind wohl Visa abgelaufen, sodass der Transport vor dem 13.September von Lviv nach Krakau mit riesigen Fragezeichen versehen ist.

Ein Tagesvisum würde mind. 300 EUR  kosten - und ob es zu kommen ist, ist mehr als fraglich! Manchmal funktioniert das sofort, und manchmal lassen die Behörden einen 6 Wochen waren.

Darüber hinaus sind rd. 11 Std. Grenzstau zu kalkulieren! Tagesvisa werde erst an der Grenze aktiv gestempelt, von da an hat der Transporteur/in 24 Std. Zeit, zum A/P und wieder zurück zur Grenze zu fahren. Grenzstau ist nicht wirklich kalkulierbar.... Kann auch länger dauern! Womit sich Hiob 4 ergibt...

Angenommen die Grenzer lassen sie durch aber die Anlieferung am A/P erfolgt zu spät sodass Finchen vielleicht nicht mehr eingecheckt werden kann, oder ggf. ist der Flug schon w-e-c-h, was dann ??? Transporteur/in muss in jedem Fall wieder zurück, wegen des 24 Std. Tagesvisums! Da in Polen keiner ist, der sich um Finchen kümmern könnte, müsste sie also wieder mit zurück, samt der Grenzstauerei etc.pp......und nun kommt Hiob Nr. 5 und der Größte in unserer Sammlung:

Der Tierarzt der „Finchen“ begutachtet hat zwecks Ausreise rät von einem Flug ab! Paff !!! ......

Weil „Finchen“ nervlich schwer angeschlagen ist -  will sagen, bedingt dadurch das sie panische Angst vor Menschen hat, wäre das Risiko ungemein hoch, dass sie während der ganzen Transportiererei einen „Herzkasper“ bekommt. Er kann sie nicht so ruhig stellen, wie man das normalerweise mit einem fitten Hund tun würde. Bedingt dadurch, dass sie sich möglichst nur in ihrer Ecke rumdrückt und nur nachts ein wenig aktiv wird, würde ein starkes Beruhigungsmittel ihren Kreislauf extrem belasten.

Zu berücksichtigen ist ferner, der Transport durch 27 fremde Hände  der Hund kennt ja nur seine dreckige Matratze, seinen Stall und die Leute, die ihm gekochte Weizenkleie hinstellen.

Dadurch dass alle Hunde dort aktuell nicht richtig ernährt werden können, ist die körperliche Verfassung vermutlich nicht die Beste. Der Tierarzt sagt zwar, dass sie die Fahrerei samt Grenzstau wohl ertragen würde, da sie zumindest einen halbwegs Vertrauten in ihre Nähe hat, auch wenn sie mörderische Angst vor ihm haben wird ? er ist aber sehr skeptisch, was den weiteren Transport ab KRK angeht.

Spätestens am Flughafen wären FREMDE für „Finchen“ zuständig, sei es die Kollegin die ggf. die Flugpatin machen wird, die Leute am Zoll, die Leute die für die Verladung zuständig sind, samt der Leute auf dem Vorfeld.

„Finchen“ kennt weder die Geräuschkulisse eines Flughafens, noch die eines Flugzeuges von innen, während sie im Frachtraum reisen würde, mal ganz zu schweigen von Starts/Landungen. Gleiches gilt für ihre Ankunft, auch hier wieder fremde Leute - Koffer-Verlader auf dem Vorfeld in MUC, Zoll, Amstveterinär bis Weitergabe an den/die Heimtransporteur/in nach Bernau.

Alles in allem schätzt der Tierarzt das Risiko ungemein hoch ein, dass „Finchen“ vor lauter Angst durch die vielen neuen Geräusche, Gerüche und Menschen die durch ihre Reise zwangläufig mit ihr in Kontakt kommen würden, den Flug nicht überleben würde. .............

Bei dem Transport gehen wohl auch noch zwei andere Hunde mit, die mit ihr im selben Stall hocken? sichergestellt wäre, dass „Finchen“ mit diesen beiden Hunden zusammen in einem privaten PKW reisen würde. Sie hätte dann halbwegs vertraute Gerüche um sich? und die monotone Fahrerei würde sie wohl eher in einen Schlaf einlullen

Wir sind ratlos!

Eigentlich möchten wir "unser Finchen" so schnell wie irgend möglich hier in Deutschland sehen, andererseits müssen wir auch an das Wohl des Hundes denken. Wir überlegen sie mit dem Sammeltransport am 13. September über Land fahren zu lassen. Das dauert vermutlich zwar 36 Stunden bis sie in deutschen Gefilden ist, aber es sind nur Leute um sie herum, die sie halbwegs kennt.



11.08.2008 || HUSTON wir haben ein Problem!!!

"Finchen" wird "nur" einen Internationalen Heimtierausweis bekommen. Die EU schreibt aber EU Pass vor! Da die Ukraine aber nicht zur EU zählt, können/dürfen die keinen EU Pass ausstellen.

Ausreise von der Ukraine nach Polen ist mit intern. Papieren möglich, aber wie sieht das dann in Krakau (EU-Land) aus? Die "Gretchenfrage" ob "Finchen" in Krakau dann für den Flug nach Deutschland abgefertigt wird, ist noch nicht geklärt!

Jeder Tipp/Hinweis ist willkommen!



10.08.2008 || 11.00 Uhr

Uuuuuuuuups - OP incl. Nachsorge werden wohl 500 EUR kosten. Meine erste Reaktion.." mein lieber Scholli !!! "...

Nachricht an "Netzwerk Finchen" weiter geleitet.

Um ca. 16.30 Uhr erhalte ich die Nachricht, dass eine private Spenderin das Geld noch am Sonntag überwiesen hat.
Hammer!!! - Ich bin sprachlos!!!

Wir basteln uns eine Internet Seite! Schließlich wollen wir noch mehr unserer Fliegerkolleginnen/-kollegen aufmerksam machen.

Domain gesichert unter: www.netzwerk-finchen.org

Aber noch nicht "scharf" geschaltet - erst sollen alle mit Inhalten einverstanden sein.



09.08.2008 || 13.30 Uhr

Gute Nachrichten!

"Häuser der Hoffnung" stimmt Kastration von "Finchen" hier in Deutschland zu.

Kastration mit heutigem Datum in Lviv abgesagt.

"Netzwerk Finchen" sammelt nun für die OP und Schmerzmittel auf das Konto von "Häuser der Hoffnung" unter dem Stichwort: "OP Finchen".

"Finchen" ist jederzeit herzlich willkommen dort, sodass ihrer Anreise am 29.08. oder 31.08. nichts im Wege steht.

XXX  hat soeben zugesichert, dass "Finchen" sowohl am 29.08. als auch am 31.08. von Lviv in Krakau "angeliefert" werden kann.

Alles hängt jetzt daran, ob die Damen in Krakau auch Zeit für ihre Kollegin aus FRA am 28./29.08. hat - denn dann wäre der Termin so gut wie in "Stein" gemeißelt...

Warten wir ab, was die nächsten Tage an Infos bringen...




08.08.2008 || 17.30 Uhr


Vieles ist passiert! Auf einmal läuft alles und jedes unter dem Code-Namen: NETZWERK "FINCHEN" :-)

Die Transpo-Box ist schon von Lufthansa Cargo abgeholt worden. Sie wird ab Montag am Flughafen Frankfurt zur Verladung bereit stehen.

Es hat sich eine Kollegin in Frankfurt gefunden, die vermutlich am 28./29.08. nach Krakau fliegt, die Hundebox mit nimmt und dafür Sorge trägt, dass "Finchen" ordnungsgemäß, auf dem richtigen Flieger nach München verladen wird.

Sie hat obendrein eine Freundin in Krakau wohnen, die notfalls in perfekt "auswärts" (polnisch) sich zusammen mit ihr um die Ausreis-Formalitäten kümmern kann. Kann sich also keiner mit "nix verstehen" heraus reden.

In München wird "Finchen" dann von einer Kollegin der Augsburg Airways in Empfang genommen, und nach Bernau zu den "Häusern der Hoffnung" transportiert. Somit kommt die Transpo-Box dann auch ganz sicher wieder nach München und vor dort gesäubert nach Frankfurt.

Die Kolleginnen in FRA sammeln für das Ticket: FRA-KRK-MUC-FRA.

Eine Ersatz FLUGpatin ist auch gefunden, die notfalls am 31.08. von München nach Krakau und wieder zurück fliegen könnte.

Alle sind dafür, dass die Kastration in Lviv "Finchen" erspart bleibt - Netzwerk "Finchen" wird die Kosten der OP und der erforderlichen Schmerzmittel übernehmen, sofern dies in Bernau stattfindet. Entsprechende Anfrage ist bei "Häuser der Hoffnung" gestellt worden.

Die Kollegin, die die Box besorgt hat, hat den Flyer den es von XXX zu "Finchen" gibt, ausgedruckt und an jeder publikumswirksamen Stelle bei der Lufthansa ausgehangen. Klicks auf XXX haben sich im Laufe des Tages mehr als verdoppelt.

Meine Kontaktstelle zu  XXX versucht nun, jemanden zu finden, der den Transport von Lviv nach Krakau übernehmen kann. Hier geht es u.a. darum, dass diese Person neben einem PKW auch ein Visum hat. Darüber hinaus muss diese Person damit rechnen, auch wenn es sich "nur" um 335 km handelt, mehr als 36 Std. unterwegs zu sein - da man erfahrungsgemäß ca. 11 Std. im Grenzstau verbringt, und zwar jede Strecke!
Auch ist noch heraus zu finden, wie viel "Bakschisch" wir benötigen, um ggf. eine beschleunigte Abfertigung an der Grenze zu erreichen. Auch dieses Geld muss noch aufgetrieben werden.

Alle sind mit "Herzblut" bei der Sache - mir scheint, "Finchen" hat auf einmal ganz viele Tanten bekommen. :-)))))



08.08.2008 || "high noon"
Zwei Kolleginnen auf der DLH Basis unterstützen mich, sie bemühen sich um "Amtshilfe".

Juhuuuuuuuu...Lufthansa Cargo in Frankfurt "leiht" eine Transport Box - diese muss anschl. gereinigt und desinfiziert wieder nach Frankfurt. Aber darum kümmern wir uns später, erst einmal müssen wir nun sehen, dass das Teil nach Krakau kommt.

Lufthansa Station Frankfurt kundschaftet die Flüge von FRA nach KRK aus, auf denen die Box befördert werden könnte. Klärt die Kosten.

Parallel wird geklärt, ob "Finchen" am 31.08. mit LH 3333 mitfliegen kann.

Wir warten auf Info!



07.08.2008 || 16.00 Uhr
Mitteilung durch die Kontaktstelle hier in Deutschland, dass es keine Transportbox in Lviv für "Finchen" gibt. Woher nehmen, wenn nicht "stehlen"? Und wie bekommen wir das Teil nach Krakau (Polen), denn das wäre der nächste Flughafen...

Wer fährt von Lviv (Ukraine) die 335 km nach Krakau, und wer in Lviv hat sowohl einen Pkw als auch ein Visum?

ENDE GUT, ALLES GUT

Dieses Bild von "Finchen" ging im Jahr 2008 quer durch alle Tierschutzverteiler! Die junge Schäferhund/Mix Hündin war vor Angst erstarrt, traute sich nur im Dunkeln und wenn keine Menschen in der Nähe waren zu fressen oder ihre "Geschäfte zu erledigen". Es war ziemlich sicher, dass man ihr im ukrainischen Auffanglager nicht helfen konnte, somit waren die Aussichten für sie eigentlich mehr als schlecht, dass sie jemals aus ihrer Starre auftauen würde - geschweige denn einem Menschen wieder zu vertrauen.

Wie im Artikel "Finchen goes Germany" beschrieben, haben wir von www.netzwerk-finchen.org alles daran gesetzt, sie nach Deutschland zu holen, was uns auch geglückt ist - sie durfte im September 2008 bei "Häuser der Hoffnung" in Bernau einziehen.

Zwar konnten wir dem Tagebuch von "Häusern der Hoffnung" entnehmen, dass sie täglich Fortschritte machte aber bis auf unsere Kerstin, kannten wir "Finchen" ja nur vom Foto.

Es plagte uns also die Neugier, sodass wir uns im November 2008 auf den Weg nach Bernau machten um "unserem Finchen" einen Besuch abzustatten.

 

Und wir waren so überwältigt, dass die Ein oder Andere von uns doch ein paar Tränchen verdrücken musste vor lauter Rührung! Knapp 2 Monate nach Ankunft dort, konnte man schon riesige Fortschritte bei ihr erkennen. Sie war zwar immer noch superscheu und beäugte ihre "Patentanten" aus sicherer Entfernung in einem Außengehege und in der Deckung einer Mülltonne :-))

Wir verfolgten die weitere Entwicklung von unserem "Finchen" via Tagebuch und ab und an erreichte uns eine Email, die von ihr berichtete.
Am vergangenen Wochenende war es dann soweit! "Finchen" ist zu ihrer neuen Familie umgezogen und hat jetzt einen charmanten Rüden als Hundekumpel, ein Haus und einen Garten.

 

 

Heute erhielten wir "Finchen" @home"Finchen" @homedie Nachricht, dass "Finchen" gestern ins Bett ihrer neuen Leute gesprungen ist und mit ihnen herzhaft gekuschelt hat! Das (!) ist für die ehemals traumatisierte Hündin eine ganz große Leistung!

Dieses Foto ist aus der vergangenen Woche. Mit freundlicher Genehmigung von "Häuser der Hoffnung e.V" darf ich es veröffentlichen.

Tja - scheint es dem "Finchen" wohl saugut zu gehen, anders ist dieses Grinsen wohl nicht zu erklären :-)

Happy End für sie, nach fast einem Jahr in "Häuser der Hoffnung".

Wir freuen uns soooo sehr für sie!!!